Stellungnahme der Stiftung für Hochschulzulassung – hochschulstart.de – im Netz

Stellungnahme der Stiftung für Hochschulzulassung – hochschulstart.de – im Netz

Diese Stellungnahme bietet über das hinaus, was wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, nur den Hinweis, dass sich bis zum WS 2019/2020 an der bisherigen Struktur des Vergabeverfahrens nichts ändern wird:

„Jedwede Form der Modifikation der Bewerbungsprozesse wird zum schnellstmöglichen Zeitpunkt aufwww.hochschulstart.de angekündigt und rechtzeitig im Detail erläutert werden. In jedem Fall bleibt das Verfahren in seiner bisherigen Form bis zum Wintersemester 2019/20 (einschließlich) in Kraft“.

Im Übrigen lautet die Erklärung wie folgt:

„Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Verfahren für den Studiengang Humanmedizin

Die Stiftung für Hochschulzulassung hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Verfahren für bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge mit großer Spannung erwartet und dementsprechend am 19. Dezember 2017 zur Kenntnis genommen. Im Folgenden sollen einige wesentliche Bestandteile des Urteils und deren Folgen noch einmal in knapper Form für Sie dargestellt werden. 

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass das Bundesverfassungsgericht Anpassungen für verschiedene Aspekte des Verfahrens für notwendig hält. Einige Beispiele hierfür sind im Folgenden gelistet:  

• In der Abiturbestenquote soll ausgeschlossen werden, dass Erfolgschancen durch eine vermeintlich ungünstige Ortswahl oder durch eine Beschränkung der Ortswünsche geschmälert werden.

• Auch im Kontext der Vorauswahl im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) soll das Gewicht der Ortspräferenz verringert werden.

• Hochschulen dürfen den durch das jeweilige Bundesland vorgegebenen Kriterienkatalog für dasAdH nicht selbständig erweitern.

• Eine Standardisierung und Strukturierung der eingesetzten Eignungsprüfungsverfahren und Auswahlkriterien muss gewährleistet werden.

• Im AdH soll die Bedeutung der Abiturleistung geringer ausfallen.

• Die Wartezeit soll nicht unendlich ansteigen können, sondern durch einen Maximalwert begrenzt werden; gleichzeitig darf der jetzige Anteil (20 %) der Studienplätze, die nach Wartezeit vergeben werden, nicht erhöht werden.

• Die erforderlichen Neuregelungen sollen bis zum 31. Dezember 2019 getroffen werden.

Für diese (und weitere) Inhalte des Urteils sind unterschiedliche Änderungen bezüglich der gesetzlichen Grundlagen notwendig, die zu einem Großteil auf Landesebene erfolgen müssen. Sobald hierüber Einigkeit erzielt ist, wird die Stiftung ein detailliertes Statement zu diesem Sachverhalt veröffentlichen und die technischen Grundlagen des Verfahrens gemäß den neuen Vorgaben anpassen“. 

Jedwede Form der Modifikation der Bewerbungsprozesse wird zum schnellstmöglichen Zeitpunkt aufwww.hochschulstart.de angekündigt und rechtzeitig im Detail erläutert werden. In jedem Fall bleibt das Verfahren in seiner bisherigen Form bis zum Wintersemester 2019/20 (einschließlich) in Kraft“.